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Python besser als Perl ... no way dude ...

Ich habe mir heute als Nachmittagslektüre "Learning Python" vorgenommen und muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich schon nach einigen Seiten SCHWERST enttäuscht war. Der Hype, der um Python und seinen "klaren" Aufbau gemacht wird, ist mir mehr als schleierhaft. Zugegeben: Ich bin perl-verwöhnt. Ich mag Klammern, Dollarzeichen und Klammeraffen . Aber das ist es gerade, was mir an Perl so gut gefallen hat. Es gibt Skalare, Listen, Hashes, Referenzen. Damit ist der Ofen dann aber auch schon bald aus. Ich fand das immer recht übersichtlich.

Nun habe ich Python gesehen. Keine Identifier für Variablentypen. Der erste Schock. Aber ich dachte mir:"Wird schon anhand der Syntax später klar werden, was wie zu funktionieren hat". In optimistischer TIMTOWTDI-Manier lese ich also weiter und stoße auf das nächste verständnistechnische Hindernis. Von Perl und anderen Sprachen war ich es von jeher gewohnt, dass Variablen in einzelnen Anführungszeichen ( ' ) NICHT interpoliert werden, und in doppelten ( " ) schon. Python dreht hier den Spieß offensichtlich um. Ehrlich gesagt, fand ich das irritierend, um nicht zu sagen, unverschämt.

Von den anderen, für viele so tollen Eigenschaften, wie die fehlenden geschwungenen Klammern bei If-Anweisungen und Schleifen, kann ich mich ebenfalls nicht begeistern. Was soll daran übersichtlicher sein?

Vielleicht wird mich Python noch mit positiveren Eigenschaften überraschen, aber bis dahin bleibe ich skeptisch und bei Perl. Ich mag die Vielfalt. TIMTOWTDI.

30.5.07 12:59

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